31 Januar, 2016

the new form of living

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www.ikea.de Reihenhäuser von IKEA
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Aus aktuellem Anlass ein Loblied auf das Reihenhaus.
Das Reihenhaus erfreute sich insbesondere in England schon seit Jahrhunderten großer Beliebtheit und gelangte im Rahmen der Gartenstadtbewegung nach Deutschland, beispielsweise unter Ernst May nach Frankfurt. Viele Siedlungen des Neuen Frankfurts waren Reihenhauskolonien, als Besonderheit waren alle Häuser mit einer Frankfurter Küche ausgestattet. Jedoch war nur ein kleiner Teil als Wohneigentum vorgesehen.
Private Reihenhäuser in Reihenhaussiedlungen erfreuten sich besonders in den 1950er und 1960er Jahren großer Beliebtheit, da auf einem relativ kleinen Grundstück ein eigenes Heim errichtet werden konnte. Dieses wies neben den geringeren Herstellungskosten aufgrund einer bzw. beider seitlichen Brandwände auch eine bessere Heizenergiebilanz als ein vergleichbar errichtetes freistehendes Einfamilienhaus auf.
In Deutschland sind Reihenhäuser nach wie vor beliebt; die neuen Bauten greifen auf das Modell des vorindustriellen mehrgeschossigen Bürgerhauses auf kleiner schmaler Grundfläche zurück. Mit der Kritik an der flächenverbrauchenden sogenannten „aufgelockerten Stadt“, insbesondere von Einfamilienhausgebieten, wird die verdichtete Stadt wieder ein Leitbild.

Einen schönen Sonntag wünscht Euer Sternchen

20 Januar, 2016

Streifen oder Blümchen





Iristapete/Velourstapete mit zickzack-Streifen und floralem Ornamentdekor und Bordüren mit Draperie oder Eierstabdekor    

Arnoldsche Tapetenfabrik


Kassel 1789 - 1883



Künstler / Hersteller:unbekannt 
Datierung:1780-1790




Piedmont Papers,"Toujours Paris" Hand printed Scenic, Strassenszenen von Paris
um 1960

In der Art zierte eine Tapete in den 60 er Jahren eine  komplette Wand im Wohnzimmer meiner Eltern.



Prägetapete, mit großflächigem Rautenmotiv in orange, gelb und braun,1970
So eine hübsche Tapete hatten wir lange Zeit im Kinderzimmer von Kind Nummer 1.


Sowie die Fototapete im Wohnzimmer.

Dann kam eine lange Zeit der Rauhfasertapete in allen Farben gestrichen.
In den 80 ern war die Strukturtapete angesagt,gerne weiss Lack gestrichen.



Dann kam der englische Stil in unser  bescheidenes Heim mit Streifen in allen Breiten mit den entsprechenden Bordüren.
Danach mehr mediterranes Terracotta........


Momentan sind Tapeten in Steinoptik angesagt.

Wir haben uns erst einmal für Malervlies weiss gestrichen entschieden.Aber das ist wohl noch nicht das Ende.

Ihren Ursprung hat die Tapete im Orient. Bevor man günstige Papiertapeten benutzte, schmückten die Monarchen ihre Wände vor allem mit großen Wandteppichen. Bis ins 18. Jahrhundert nannte man diese deshalb auch „türkische Tapeten“. Da diese überaus teuer waren, nahmen die französischen Adligen des 15. Jahrhunderts ihre wertvollen Gobelins bei Reisen von Schloss zu Schloss mit. Im Orient kamen dann die preiswerteren Ledertapeten auf, die geprägt und teils vergoldet waren. Diese Wandverkleidungsart wurde erstmals im 11. Jahrhundert in Spanien von den Mauren eingeführt. So wurden schließlich auch Pergamenttapeten immer beliebter. In der Bibliothek des Stiftes Melk in Niederösterreich wurden um 1425 die Wände mit gelben und roten Pergamenttapeten geschmückt. Im 14. Jahrhundertkamen in Italien erstmals Wandbehänge aus Stoff auf.
Im Jahr 1469 wurden dann erstmals Tapezierversuche in einigen Ortschaften am Mittelrhein durchgeführt. Am Christ’s College inCambridge in England findet sich eine schwarz-weiß-Tapete aus dem Jahr 1509, die aus ausgemusterten Dokumenten besteht, deren Rückseite bedruckt wurde. Aus den Jahren 1580 bis 1600 stammen sogenannte Fladerpapiere, die im fränkischen Bad Windsheim in einem historischen Bürgerhaus gefunden wurden. Die Ostindischen Handelskompagnien brachten im 16. Jahrhundert handgemalte chinesische Papiertapeten nach Europa. Nach deren großem Erfolg, begann in England und Frankreich die Herstellung einheimischer Papiertapeten, so dass bereits 1586 erste Papiertapetenmacher bekannt wurden. Der Papiertapetenhersteller Jerome Lanyer erhielt am 1. Mai 1634 von König Karl I. von England den Auftrag, Tapeten mit aufgeklebtem Staub aus gefärbter Wolle herzustellen, der Vorgänger der Velourstapeten.[1]
Bis die Industrie der Kattundruckereien neue Maßstäbe setzte, bedruckte man die Tapeten noch per Hand. Das um 1750 technisch hochstehende Stoffdruckverfahren wurde in England und Frankreich auf das Papier übertragen. In Deutschland gründete Johann Christian Arnold in Kassel im Jahre 1789 die erste größere Tapetendruckerei. Bei den Mustern richtete man sich nach dem jeweiligen Zeitgeschmack.
Der aus dem elsässischen Mülhausen stammende Tapetenfabrikant Jean Zuber (1773–1852) versuchte bereits ab 1790 in der Tapetenfabrik „Nicolas Dolfus & Cie“, in der er angestellt war, mit gravierten Kupferwalzen und zusammengeklebten Papierbahnen Tapeten zu bedrucken. Da sich Papier damals noch nicht wie Stoff in meterlangen Bahnen herstellen ließ und das Papier beim Zusammenkleben immer wieder Falten schlug, war ein gleichmäßiges Bedrucken unmöglich, was Zubers diesbezügliche Versuche somit nutzlos machten. Erfolgreicher war er mit der Methode, die Papierbahnen mit Holzmodeln zu bedrucken. Im Jahr 1795 wurde die Tapetenfabrik in der Zuber arbeitete in „Hartmann, Risler & Cie“ umbenannt. Nach dem Umzug der Fabrik nach Rixheim 1797 wurde sie schließlich unter dem Namen „Zuber & Cie“ bekannt. Zuber et Cie stellte unter anderem so anspruchsvolle Panoramatapeten her, dass die Manufaktur 1834 von König Louis Philippe in die Ehrenlegion aufgenommen wurde. Ein antikes Exemplar dieser Tapete ließJacqueline Kennedy im „Diplomatic Reception Room“ des Weißen Hauses anbringen, ein anderes Exemplar wurde für $ 40,500 auf einer Auktion verkauft und gilt damit als teuerste Tapete der Welt.
Der französische Papiermacher Nicolas-Louis Robert (1761–1828) patentierte 1799 eine „Maschine um Papier von einer sehr großen Ausdehnung zu machen“. Diese endlosen Papierrollen wurden schließlich in der Tapetenherstellung übernommen und ab den 1830er Jahren für die Wohn- und Schlafräume des bürgerlichen Biedermeier unentbehrlich. So konnte dann auch Jean Zubers Verfahren ab etwa 1827 weitergenutzt werden.[2] Die in der Mitte des 19. Jahrhunderts konstruierten Druckmaschinen ermöglichten die Massenanfertigung der Tapeten und führten zum Niedergang der bis dahin existierenden Innenarchitekturkultur, mit der sich zahlreiche Künstler (wie Sonia Delaunay-TerkGeorges RouaultRaoul Dufy und viele andere) ihren Lebensunterhalt aufbesserten. Die Tapetenproduktion wurde ein Zweig der Buntpapierindustrie. Die Tapeten kamen dann in Stücken (Rollen von meist 8,16 m Länge und 47 cm Breite) in den Handel. Man benutzte zur Herstellung das endlose Maschinenpapier von mittlerer bis geringer Qualität, jedoch mit möglichst glatter oder ebener Oberfläche.

Bis bald  euer Sternchen 


16 Januar, 2016

entweihnachtet


Noch nie haben wir so lange unseren Weihnachtsbaum aufgestellt gehabt.
Er war einfach zu lange schön,weil ganz frisch geschlagen.


Trotz des Wintereinbruchs gestern wurde es Zeit für ihn.
Die Frühlingsblüher durften einziehen und die Aussicht auf neue Schuhe und Klamotten in hellen Farben ist einfach schön.



Nur noch 11 Monate bis Weihnachten ;-)




Ein kuschliges Wochenende Euch allen gehabt es fein 

Euer sternchen



06 Januar, 2016

my profession

http://www.hugoboss.com

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 Ok nun ist das Schmuddelwetter auch bei uns angekommen.

Nun ist Zeit für einen chicen Parka.Das ist mein Lieblingsteil aus der Kollektion.
Mit viel liebe zum Detail.
Knöpfbarer Stehkragen 
Durchgehender Reißverschluss 
Große, knöpfbare Pattentaschen
Weiten verstellbare Ärmel
Ton-in-Ton stitching...

Das ist mein Job,Modellmacher für chice Klamotten.




 Heute ist ein Feiertag und wir genießen den Waldspaziergang.
Auch bei Regen.Mir dem richtigen Outfit alles kein Problem.



 Habts fein,geniesst den Tag Euer Sternchen



04 Januar, 2016

mein letzter Urlaubstag





Begann mit Schneeregen.

Also schnell zum Blumenhändler meines Vertrauens,um etwas frische Blumen zu besorgen.Das Licht spielte auch mit .Also schnell das frische Grün geknipst...

Der Tannenbaum darf noch stehen bleiben ,er ist dieses Jahr noch so frisch.
Also bleibt er noch uns noch ein Weilchen erhalten.Bis mich dann der Rappel packt...

Lieben Gruss Sternchen

31 Dezember, 2015

good bye 2015





Man nehme 12 Monate,
putze sie ganz sauber von Bitterkeit, 
Geiz, Pedanterie und Angst,
und zerlege jeden Monat in 30 oder 31 Teile,
so dass der Vorrat genau für ein Jahr reicht.
Es wird ein jeder Tag einzeln angerichtet
aus einem Teil Arbeit
und zwei Teilen Frohsinn und Humor.
Man füge drei gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu,
einen Teelöffel Toleranz, 
ein Körnchen Ironie und eine Prise Takt.
Dann wird das Ganze
sehr reichlich mit Liebe übergossen.
Das fertige Gericht schmücke man
mit einem Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten 
und serviere es täglich mit Heiterkeit!

Katharina Elisabeth Goethe
(1731-1808), Mutter v. Johann Wolfgang von Goethe  

Einen guten Start ins neue Jahr Euer Sternchen

26 Dezember, 2015

Its the most wonderful time of the year


                     Der Heiligabend war trotz Schneemangel doch sehr feierlich
                                 - vor allem der Vollmond trug zum Zauber bei.



         Weihnachten 2015 ist das Wärmste seit Menschengedenken.
         Heute morgen beim Waldspaziergang roch es nach Frühling.



  Wir hatten ein sehr schönes Familienfest,im Kreise der Kinder und Enkelkinder.
       Es wurde gesungen,lecker gegessen,getrunken und gelacht.




es gab :

Maronensuppe mit Trüffel

Ente mit Pilzen und Spätzle 

Spekulatius Tiramisu

                         Prisecco Winterbirnentraum

                                        
                                                Espresso

                               Alles in Allem eingelungener Abend.

(Berus genießt es übrigens auch, dass er sich einen Jahresvorrat an Streicheleinheiten abholen kann. Er geht einfach von Mensch zu Mensch und läßt sich bekraulen...)

                                          Euer sternchen